Wussten Sie, dass die spanische Vereinigung der Kardiologen, die American Heart Association und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) selbst, neben weiteren führenden internationalen Organismen, die gesundheitlichen Vorteile eines moderaten Weinkonsums anerkennen?

Zahlreiche wissenschaftliche und medizinische Untersuchungen, die seit mehr als einem halben Jahrhundert auf der ganzen Welt durchgeführt wurden haben gezeigt, dass ein moderater Konsum von Wein gesundheitliche Vorteile haben kann.

Die am meisten dokumentierten Auswirkungen auf die Gesundheit beziehen sich auf Herz-Kreislauf- und zerebrovaskuläre Erkrankungen. Verschiedene Studien haben belegt, dass der Wein beim reduzieren von Cholesterin und Triglyceride hilft, eine schützende Wirkung gegen Herzinfarkte; die Durchblutung und das Funktionieren von Blutgefäßen wird verbessert, das Risiko einer koronaren Herzkrankheit wird reduziert, und es schützt vor ischämischen Schlaganfall (Verstopfung einer Arterie im Gehirn), unter anderen positiven Effekten.

Aber die Liste der gesundheitlichen Vorteile, die mit dem moderaten Weinkonsum in Verbindung gebracht werden, ist vielfältig und umfangreich. Seit den frühen 70er Jahren steigt das Interesse der wissenschaftlichen Gemeinschaft, ihre präventive, palliative oder heilende Wirkung näher zu erkunden.

So hat man beobachtet, dass er auch die Beschwerden von rheumatischen Artritris zu verringern hilft; er fördert eine erhöhte Dichte in dem Knochenmark von Frauen, somit reduziert sich das Risiko von Osteoporose; und er schützt das Auge (blockiert das Fortschreiten von Grauem Star und Makula-Degeneration).

Darüber hinaus wird durch die Speichelsekretion und die Absonderung von Magensäften ein reibungsloses Funktionieren des Verdauungssystems gefördert. Und einige aktuelle Beobachtungsstudien unterstützen die Theorie, dass er positive Auswirkungen für die orale Gesundheit hat (verhindert die Bildung von Zahnbelag sowie die Entwicklung von Karies).

In den letzten Jahren konzentrieren sich mehrere Arbeitsgruppen darauf, dessen Schutzfunktion gegen die Entwicklung von Tumorerkrankungen (Lungenkrebs bei Rauchern, Brust- und Prostatakrebs) zu untersuchen. Dies wird man aufmerksam weiterverfolgen müssen.

Aber nichts desto trotz verweisen alle Untersuchungen auf zwei Aspekte:
Entscheidend für positive Auswirkungen auf die Gesundheit ist ein moderater Konsum. Die Menge ist es, wie auch bei anderen Nahrungsmitteln und Medikamenten, die vorteilhafte oder schädigende Wirkungen verursachen.
Die positiven Auswirkungen von Wein können allerdings nicht verallgemeinert werden, und in einigen Fällen, selbst bei moderatem Konsum, ist dies eindeutig kontraindiziert.

Kategorien: Wie man

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