Die Weinbranche weltweit ist sehr vielfältig. Sie ist so vielseitig, so dass es praktisch unmöglich ist alles über sie in Erfahrung zu bringen. Die Master Sommeliers (Master of Wine) oder auch andere Weinspezialisten, die sich ihr ganzes Leben mit der Weinbranche auseinandersetzen und beschäftigen, dominieren trotzdem nicht die ganze Weinwelt. Was ist dann mit uns, der einfache Weinliebhaber?
Wenn Sie sich nicht gerade bruflich damit beschäftigen, ist es schlichtweg unmöglich die Fülle an Weinen, die Ihnen zu Verfügung stehen, zu erproben. Sie sollten sich eher auf Wenige reduzieren, das soll aber nicht heissen, dass Sie nicht experimentierfreudig sein können! Gerade deswegen ist die Weinwelt so verlockend, da Sie jeden Tag neue Geschmäcker entdecken können! Gehören Sie nicht zu denjenigen, die sich nur auf eine Weinregion oder eine Rebsorte beschränken wollen!
Heute werden wir Sie davon überzeugen für einen kurze Moment einen Bordeaux, einen Rioja oder einen Champagne zu ignorieren, damit sie eine völlig andere Seite des Weines kennlernen können: die Likörweine.

Drei Gründe Likörweine mehr zu trinken

Es gibt ein paar stereotype Vorurteile über Likörweine: Wir glauben vor allem, dass Likörweine nur von unserer Grossmutter zu Weihnachten getrunken wird. Oder wir denken , dass diese Weine entweder zu alkohollastig, zu süss oder zu teuer sind. Diese Vorurteile sind schlichtweg falsch und überholt, von daher werden wir sie ab jetzt vergessen und uns auf 3 gute Gründe konzentrieren, warum wir Likörweine trinken sollten:

  1. Sie verfügen über vielfältige Stile: Viele Menschen glauben, dass Likörweine extrem alkoholhaltig und süss sind. Diese Anschauung ist sehr fraglich. Sogar unter der Kategorie der 2 bekanntesten Likörweinen – der Sherry und der Portwein – zeigt sich ein weites Spektrum auf, von extrem trocken bis zu herrlich süss. Ohne zu vergessen zu erwähnen die Likörweine Montilla-Moriles, Madeira, Marsala, Rutherglen und Vins francés Doux Naturels. Likörweine sind ein weitläufiges Universum an sich und warten darauf sie zu erkunden, was ohne Zweifel ein Erlebnis für den Weinliebhaber sein kann.
  2. Sie trinken Weingeschichte. Viele Weinregionen blicken auf eine lange Geschichte zurück. Die Weingeschichte erzählt uns oft die europäische Geschichte über Jahrhunderte hindwg und viele Weinkellereien bewahren eine faszinierende Geschichte. Ein Beispìel dafür ist das Weingebiet Jerez (Spanien), unter vielen anderen. Die Verwendung des Solera-Systems bei der Produktion des Jerez stammt aus der Zeit über fast ein ganzes Jahrhundert, wie der El Tresillo 1874 Amontillado Viejo.
  3. Likörweine harmonieren sehr gut mit Speisen: Ob sie als Begleitweine eingesetzt werden oder zur Zubereitung von Speisen, diese Weine harmonieren excellent mit vielen Speisen. Der süsse Jerez oder Portweine sind ideal zur Begleitung von süssen Nachspeisen oder herb-gereiften Käsesorten. Dagegen eignet sich eher der trockene Jerez für salzige Tapas oder Pintxos (spanische Appetitthäppchen oder Köstlichkeiten). Der Cream Sherry ist eine aussergewöhnlich nützliche Zutat beim Kochen, die man bei der Zubereitung von Suppen, Tapas oder geschmackvollen Nachspeisen einsetzt.

 

Was denken Sie über Likörweine? Haben Sie ein Argument, das Ihre Freunde überzeugen würde einmal einen Portwein, einen Jerez oder Madeira zu probieren?

Kategorien: Verstärkter

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